Elisabeth Kremer: Feked

3,200 Ft

Das erste Buch von Feked wurde im Jahre 1939 herausgegeben mit dem Titel: ?Volkskundliche Beobachtungen in der Rh?nsiedelung Feked.” (Baranya)
Dieses Buch hatte die Ordensschwester Magdalena Lygia Kuszter geschrieben. Schwester Lygia ? so nannten wir sie – ist in Feked geboren im Jahre 1911. Die Grundschule besuchte sie in Feked. Danach besuchte sie die B?rgerschule und Lehrerinnenbildungsanstalt in Sopron / ?denburg im Institut der T?chter des G?ttlichen Erl?sers als Kandidatin, 1932 machte sie ihr Lehrerdiplom und wurde Mitglied des Ordens. Nach einem Jahr konnte sie an der Szegeder Hochschule immatrikulieren wo sie ungarisch-deutsche Sprachwissenschaft, Literatur und Geschichte studierte und auch das Lehrerdiplom erlangte. 1937 wurde sie Mitglied des Apponyi-Kollegiums und studierte deutsche Philologie. Im 2. Semester 37-38 lernte sie in M?nchen an der Universit?t um die Vertiefung ihrer deutschen Kenntnisse. Schwester Lygia hat viele Vorsehungen gesammelt und abgeschrieben zu ihrer eigenen Freude und auch ihren Dorfsleuten zuliebe.

Le?r?s

Das Dorf und seine Einwohner
A falu ?s lak?i

ISBN 978-963-06-3291-1
Kiad?: Feked. N?met Kisebbs?gi ?nkorm?nyzat
Megjelen?s: 2007
Nyelv: magyar, n?met
Terjedelem: 152 oldal
M?ret: 160×240 mm
K?t?sm?d: karton?lt, ragaszt?k?t?tt

Die Zeit ging weiter, es kam der Krieg und Verfolgung wo auch sie, die Schwester Lygia nicht Verschont blieb. Sie wurde auch ?lter, kr?nklich und dabei hatte sie einen gro?en Wunsch, die Geschichte die sie schon geschrieben hatte sollte jemand weiter schreiben. Leider gab es niemand der ihr diesen Wunsch erf?llen wollte. Sie kam jedes Jahr zweimal nach Feked zum Grab ihrer Mutter und zu ihren Verwandten. Da lernten wir uns auch kennen. Ich h?rte ihr immer gerne zu wenn sie erz?hlte. Sie nahm meine Hand und fragte: M?chtest du es nicht versuchen das Buch weiter zu schreiben? Ich war sprachlos und wusste nicht was ich sagen soll. Aber sie redete mir immer mehr zu und sagte, du kannst es und du kannst auch das alles mit aufarbeiten was ich geschrieben habe. Ich bekam ihr Buch und hab’ es gelesen und auch nachgedacht, ob ich das wirklich k?nnte. So hab ich ihr versprochen es zu versuchen zu schreiben. Sie umarmte mich und sagte, du kannst es, ich bin so gl?cklich und werde f?r dich beten und der liebe Gott wird dir helfen. So fing ich dann wirklich im Gottes Namen an zu schreiben, ich habe mit sehr vielen ?lteren Leuten gesprochen die mir auch viel geholfen haben. Schwester Lygia war zum letzten mal im Jahre 2000 in V?m?nd, wir trafen uns vor der Kirche und ich konnte ihr mitteilen, dass das Buch schon in der Druckerei ist. Sie Umarmte mich und sagte Danke sch?n, Gott soll dir auch weiterhin helfen. Sie war schon damals schwer krank und sagte: ?jetzt geh ich schon getrost in die ewige Heimat”. 2002 ist sie gestorben. Das dieses Buch die Geschichte von Feked wirklich erschienen ist, hab ich der Ordenschwester Lygia zu verdanken.
Danke sch?n!

Elisabeth Ktemer geb. Hamburger

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